Das staatliche Bauhaus wurde in den zwanziger Jahren des 20 Jahrhunderts in Weimar durch Walter Gropius gegründet und später in Dessau neu gegründet. Es handelte sich dabei um ein Kunstinstitut, das in Deutschland die künstlerischen Kräfte des Nachexpressionismus versammelte und ausbildete. Bis heute gilt das Bauhaus als einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der Architektur und des Designs. Die Idee war es, Kunst und Technik zusammen zu führen. So entstanden in den Werkstätten des Bauhauses Vorbilder, die zur Massenproduktion bestimmt waren. Dabei reichte die Liste von Lampen bis Häusern.

Durch äußere und innere Einflüsse, wie politische Veränderungen und Wechsel der Lehrer war das Bauhaus einem immerwährenden Wandel unterzogen. Trotz seiner Auslösung im Jahr 1932 ist die Wirkung des Bauhausstils auch heute noch im In- und Ausland zu spüren, was sich auch durch die Emigration vieler Künstler des Bauhauses erklären lässt. Seit 1986 entwickelt sich in Dessau wieder ein neues Bauhaus als Wirkungsstätte für Wissenschaftler, Architekten, Fotografen und Künstler jeder Art.

Der Bauhausstil
Der Bauhausstil wird oft mit der Moderne in der Architektur und dem Design gleich gesetzt. Die Idee der neuen Sachlichkeit, d.h. die Zweckmäßigkeit und die Vereinfachung wurden in die Öffentlichkeit gebracht und bei der Entstehung von Häusern umgesetzt. So wurde versucht, die Häuser und teilweise auch das Innere, wie z.B. die Küche zweckmäßig zu gestalten, um das Leben zu vereinfachen.

Beispiele
Beispiele für den Bauhaustil finden sich heute in den Bauten von Walter Gropius oder auch Mies van der Rohe. Besonders in Dessau sind viele der Häuser durch Walter Gropius im Bauhausstil errichtet worden und können noch heute besichtigt werden.

Ähnliche Artikel:

  1. Der Bauhausstil
  2. Die Geschichte des Bauhaus