Bauhaus in der Kunst
Wer sich für die moderne Kunst interessiert, dem ist Bauhaus Kunst ein Begriff. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die "Hochschule für Gestaltung" gegründet. Diese hatte ihren Sitz in Weimar und in Dessau und war ein Vorreiter der heutigen Architektur und des Industriedesigns. Der Gründer war Walter Gropius. Nach seinem Wunsch sollten Kunst und Handwerk zu einem ganzen vereint werden und eine neue "Baukunst" erschaffen werden. Dabei sollte nicht wirklich eine neue Kunstart geschaffen werden, sondern mehrere Stilrichtungen zu einem Endprodukt vereint werden. 1996 wurde diese Hochschule zum Kulturerbe der UNESCO erklärt.
Malerei
In den Anfangsjahren wurden größtenteils nur Maler als Bauhausmeister berufen. Dabei hatten diese jeweils völlig andere Maltechniken und -richtungen. Reine Malklassen wurden an diesen Schulen nicht ausgebildet. Das lag nicht im Interesse der Bauhauskunst. Die Studenten der Hochschule sollten eigene künstlerische Weg gehen und sich vielfältig erproben und eigenständige Arbeiten vorweisen.
Grafik
Das Ziel der Hochschule bestand darin, das grafische Schaffen der Studenten einmal auf künstlerischer Ebene auszubilden und gleichzeitig ihr Augenmerk und ihre Fähigkeiten auch auf handwerkliche Geschicke zu lenken.
Fotografie
Am Anfang der Hochschulgründung gehörte die Fotografie nicht zum Lehrprogramm. Diese spielte überhaupt keine Rolle. Erst 1929 wurde eine Fotografieklasse zugelassen und gegründet. 1932 begann man mit fotografischen Experimenten, was zur experimentellen Fotografie führte.