Die Bauhaus Architektur polarisiert. Die einen bewundern die funktionale und moderne Bauweise, für die anderen ist der Bauhausstil zu schlicht und geradlinig. Besonders für den Geldbeutel bietet die Bauhaus Architektur durch die klare Struktur viele Vorteile. Viele Menschen stören sich im Gegenzug aber an der für sie austauschbaren bzw. nicht vorhandenen Ästhetik. Wir haben die Vor- und Nachteile der Bauhaus Architektur gegenüber gestellt. [...]
Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man sich an manchen Möbeln in seiner Wohnung oder seinem Haus einfach satt gesehen hat. Oder Sie sind so abgenutzt, dass nicht einmal die Caritas sie als Spende mitnehmen möchte. Da heißt es nach neuen Stücken Ausschau halten und da wir im 21. Jahrhundert leben, ist die erste Anlaufstelle natürlich das Internet – schließlich muss man so die lädierten Möbel noch nicht verlassen
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Als sich der Bauhausstil richtig durchsetzte, herrschte in Deutschland eine Hyperinflation, was zeigte, dass die Wirtschaft auch vor Hedgefonds schon unsicher sein konnte und in der Erfindung dieser Fonds kein Monster auf die Welt losgelassen wurde. Allerdings kam es 1923 zu dieser rapiden Geldentwertung, weil durch die Ruhrbesatzung (passiver Widerstand) hohe Kosten entstanden. Die Antwort auf diese Kosten war dann, einfach mehr Geld in Umlauf zu bringen. Hat aber nicht wirklich gut geklappt. [...]
Wer sich für die moderne Kunst interessiert, dem ist Bauhaus Kunst ein Begriff. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die “Hochschule für Gestaltung” gegründet. Diese hatte ihren Sitz in Weimar und in Dessau und war ein Vorreiter der heutigen Architektur und des Industriedesigns. Der Gründer war Walter Gropius. Nach seinem Wunsch sollten Kunst und Handwerk zu einem ganzen vereint werden und eine neue “Baukunst” erschaffen werden. Dabei sollte nicht wirklich eine neue Kunstart geschaffen werden, sondern mehrere Stilrichtungen zu einem Endprodukt vereint werden. 1996 wurde diese Hochschule zum Kulturerbe der UNESCO erklärt. [...]
Das staatliche Bauhaus wurde in den zwanziger Jahren des 20 Jahrhunderts in Weimar durch Walter Gropius gegründet und später in Dessau neu gegründet. Es handelte sich dabei um ein Kunstinstitut, das in Deutschland die künstlerischen Kräfte des Nachexpressionismus versammelte und ausbildete. Bis heute gilt das Bauhaus als einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der Architektur und des Designs. Die Idee war es, Kunst und Technik zusammen zu führen. So entstanden in den Werkstätten des Bauhauses Vorbilder, die zur Massenproduktion bestimmt waren. Dabei reichte die Liste von Lampen bis Häusern. [...]
Das Bauhaus wurde am 21. März 1919 als Kunsthochschule für Malerei, Kunstgewerbe und Baukunst in Weimar gegründet. Leitgedanke war die Zusammenführung aller künstlerischen Disziplinen wie Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Handwerk zu einer neuen Baukunst. Neben W. Gropius, dem Gründer des Bauhauses, wirkten bedeutende Künstler als Lehrer, so u. a. H. Meyer und L. Mies van der Rohe. [...]
Der Bauhausstil ist einer der wichtigsten, erfolgreichsten und bekanntesten Stile Deutschlands für das 20. Jahrhundert. Gegründet wurde das Bauhaus als Kunst- und Architekturschule 1919 von Walter Gropius. Dazu führte er in Weimar die Kunsthochschule und die Kunstgewerbeschule mit einer Architekturabteilung zusammen. Das Bauhaus war geboren und existierte bis 1926 als staatliche Schule. In der Doppelhaushälfte wurde der Bauhausstil gelebt und unterrichtet. Die Vertreter des Bauhaus hatten das Ziel, alle Künste zu einer idealen Einheit zu verbinden. Es war nicht nur ein neuer Stil gefragt, sondern auch ein neuer Typ des Künstlers, der sich im Bauhaus in Weimar entwickeln sollte. Pädagogik, Kunst und Handwerk mussten hier Hand in Hand gehen, um die neuen Ziele und Visionen zu erreichen. [...]

