Wer sich für die moderne Kunst interessiert, dem ist Bauhaus Kunst ein Begriff. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die “Hochschule für Gestaltung” gegründet. Diese hatte ihren Sitz in Weimar und in Dessau und war ein Vorreiter der heutigen Architektur und des Industriedesigns. Der Gründer war Walter Gropius. Nach seinem Wunsch sollten Kunst und Handwerk zu einem ganzen vereint werden und eine neue “Baukunst” erschaffen werden. Dabei sollte nicht wirklich eine neue Kunstart geschaffen werden, sondern mehrere Stilrichtungen zu einem Endprodukt vereint werden. 1996 wurde diese Hochschule zum Kulturerbe der UNESCO erklärt. [...]
Das Bauhaus wurde am 21. März 1919 als Kunsthochschule für Malerei, Kunstgewerbe und Baukunst in Weimar gegründet. Leitgedanke war die Zusammenführung aller künstlerischen Disziplinen wie Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Handwerk zu einer neuen Baukunst. Neben W. Gropius, dem Gründer des Bauhauses, wirkten bedeutende Künstler als Lehrer, so u. a. H. Meyer und L. Mies van der Rohe. [...]
Der Bauhausstil ist einer der wichtigsten, erfolgreichsten und bekanntesten Stile Deutschlands für das 20. Jahrhundert. Gegründet wurde das Bauhaus als Kunst- und Architekturschule 1919 von Walter Gropius. Dazu führte er in Weimar die Kunsthochschule und die Kunstgewerbeschule mit einer Architekturabteilung zusammen. Das Bauhaus war geboren und existierte bis 1926 als staatliche Schule. In der Doppelhaushälfte wurde der Bauhausstil gelebt und unterrichtet. Die Vertreter des Bauhaus hatten das Ziel, alle Künste zu einer idealen Einheit zu verbinden. Es war nicht nur ein neuer Stil gefragt, sondern auch ein neuer Typ des Künstlers, der sich im Bauhaus in Weimar entwickeln sollte. Pädagogik, Kunst und Handwerk mussten hier Hand in Hand gehen, um die neuen Ziele und Visionen zu erreichen. [...]