Als sich der Bauhausstil richtig durchsetzte, herrschte in Deutschland eine Hyperinflation, was zeigte, dass die Wirtschaft auch vor Hedgefonds schon unsicher sein konnte und in der Erfindung dieser Fonds kein Monster auf die Welt losgelassen wurde. Allerdings kam es 1923 zu dieser rapiden Geldentwertung, weil durch die Ruhrbesatzung (passiver Widerstand) hohe Kosten entstanden. Die Antwort auf diese Kosten war dann, einfach mehr Geld in Umlauf zu bringen. Hat aber nicht wirklich gut geklappt. [...]
Das staatliche Bauhaus wurde in den zwanziger Jahren des 20 Jahrhunderts in Weimar durch Walter Gropius gegründet und später in Dessau neu gegründet. Es handelte sich dabei um ein Kunstinstitut, das in Deutschland die künstlerischen Kräfte des Nachexpressionismus versammelte und ausbildete. Bis heute gilt das Bauhaus als einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der Architektur und des Designs. Die Idee war es, Kunst und Technik zusammen zu führen. So entstanden in den Werkstätten des Bauhauses Vorbilder, die zur Massenproduktion bestimmt waren. Dabei reichte die Liste von Lampen bis Häusern. [...]
Der Bauhausstil ist einer der wichtigsten, erfolgreichsten und bekanntesten Stile Deutschlands für das 20. Jahrhundert. Gegründet wurde das Bauhaus als Kunst- und Architekturschule 1919 von Walter Gropius. Dazu führte er in Weimar die Kunsthochschule und die Kunstgewerbeschule mit einer Architekturabteilung zusammen. Das Bauhaus war geboren und existierte bis 1926 als staatliche Schule. In der Doppelhaushälfte wurde der Bauhausstil gelebt und unterrichtet. Die Vertreter des Bauhaus hatten das Ziel, alle Künste zu einer idealen Einheit zu verbinden. Es war nicht nur ein neuer Stil gefragt, sondern auch ein neuer Typ des Künstlers, der sich im Bauhaus in Weimar entwickeln sollte. Pädagogik, Kunst und Handwerk mussten hier Hand in Hand gehen, um die neuen Ziele und Visionen zu erreichen. [...]